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Mich beschäftigt regelmäßig die Frage: Was ist gerade das Richtige zu tun? Kennt ihr das auch? Ich bin überzeugt davon, dass wir in vielen Situationen, die Wahl haben, uns für die eine oder andere Richtung zu entscheiden. In meinem Alltag im Pastorendienst begegne ich häufig solchen Momenten und frage mich: Wofür soll ich mich einsetzen? Mit wem nehme ich Kontakt auf? Wo sollte ich was sagen? Wo sollte ich besser schweigen? Wo ist es an mir, voranzugehen, wo gehen wir besser als Team? Also was ist zu tun?

Der überzeugte Christ und Harvardprofessor Cornel West hält drei Dinge für entscheidend: Klarer sehen, tiefer fühlen, mutiger handeln. Er spricht davon im Zusammenhang seines Engagements gegen Rassismus und für Marginalisierte in den USA. Doch ich meine, diese drei kurzen Ratschläge können uns auch in unseren Lebenszusammenhängen helfen. West erläutert dazu: "Wenn wir die Realität nicht anerkennen, Institutionen und Strukturen nicht durchdringen, bleibt unser Blickwinkel beschränkt. Fühle ich mit den Armen, den Marginalisierten? Empathie ist die Voraussetzung für Nächstenliebe. Und auf der dritten Ebene muss ich mich fragen: Handle ich entsprechend? Schließlich kann ich die Welt und ihre Ungerechtigkeiten durchschauen und trotzdem ein Feigling sein, der nichts dagegen tut."

Also: Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, bei der nächsten Entscheidungsfindung auch an diesen dreifachen, durchaus sehr christlichen Ratschlag zu denken und möglichst danach zu handeln: Hinsehen, Mitfühlen und entschlossen handeln.


Taufe

Seit letztem Jahr überlegen wir, wann ein geeigneter Zeitpunkt für eine Taufe wäre. Auch wenn die Zeit immer noch nicht ideal ist, um mit allen ein fröhliches Tauffest zu feiern, haben wir uns auf einen Termin festgelegt: Am Pfingstsonntag, den 23. Mai 2021, um 10 Uhr – also bereits in zwei Wochen – lade ich euch herzlich ein, zum Gottesdienst und Taufe in die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin-Oberschöneweide, Deulstraße zu kommen. Ja, wir werden nach vielen Jahren eine Taufe im Gemeindehaus haben und unser Taufbecken in Gebrauch nehmen. Für mich ist es eine Premiere und ich freue mich schon sehr darauf. Und es würde mich noch mehr freuen, wenn wir dieses besondere Ereignis gemeinsam vor Ort begehen könnten. Bei Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln haben wir im Gemeindesaal Sitzplätze für mindestens 50 Leute. Lasst uns diese doch nutzen. Wer dabei sein möchte, melde sich bitte vorher über unsere Homepage oder telefonisch (030-5350659) an. Natürlich wird der Gottesdienst auch wieder als Livestream auf unserem YouTube-Kanal übertragen. Nur die Taufe selbst werden wir nicht übertragen.  


hoffnungsvoll 650

Unter der Rubrik hoffnungsvoll möchte ich mutmachende und hoffnungsweckende Geschichten, Gedanken und Erlebnisse veröffentlichen, die uns helfen können, durch diese schwierige Zeit zu kommen. Eine kleine Begebenheit hat Walli Sch. neulich erlebt und mir freundlicherweise aufgeschrieben und zugesteckt. Vielen Dank nochmal dafür! Sie erzählt:

„Gerade komme ich von der Physiotherapie, da treffe ich einen Bekannten. Wir reden kurz über Dies und Das. Ich erzähle ihm, dass die Therapeutin zu mir sagte: ‚Sie laufen aber schlecht.‘ Ich kann das nur bestätigen. Mein Gesprächspartner sagt ziemlich entrüstet: ‚Na toll, das ist ja taktvoll…‘ Meine Antwort darauf: ‚Ich habe die Therapeutin als sehr aufmerksam und umsichtig empfunden.‘ Nach kurzer Pause sagt er: ‚Aha, so kann man das auch sehen. Man muss die Dinge immer von verschiedenen Seiten betrachten.‘
‚Unser Leben ist das, wozu unsere Gedanken es machen.‘ (Marc Aurel).“

Wenn ihr auch Hoffnungsvolles erlebt habt, dann lasst uns gerne daran teilhaben. Ich freue mich über Beiträge (an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).


Briefe650

In der kommenden Woche werden die Gemeindemitglieder wieder mal Post aus der Gemeinde bekommen. Ja, ja, ich weiß, derzeit kommt man kaum mit dem Lesen hinterher. Erst vor einigen Tagen informierten wir euch in einem Schreiben über die bevorstehende Ältestenwahl. Nun kommen also die Wahlunterlagen dafür – drei Kandidaten treten an. Dazu noch die Abstimmung über die Prioritätenliste von notwendigen Reparaturen im Gemeindehaus und Anschaffungen im Technikbereich. Ein weiterer Schwerpunkt des Schreibens wird die Information über den Weg des Check-Ins zu einer eigenen Rechtsform sein. Wir hoffen, dass es möglich sein wird, dass wir uns dann am 13. Juni 2021 zu einer Mitgliederversammlung sehen werden. So planen wir es jedenfalls.


Check In Logo

Wie schon im aktuellen Gemeindebrief beschrieben, wird das Check-In zum 01.01.2022 eine gemeinnützige Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) und gliedert sich formal ein stückweit aus der Gemeinde aus. Dieser Entscheidung gehen zahlreiche Gespräche in einem eigens gegründeten Arbeitskreis, im Leitungskreis, mit anderen Kindereinrichtungen sowie mit dem Jugendamt voraus. Wir haben uns bewusst gegen die Gründung eines Vereins entschieden, da wir keine neue ehrenamtliche Arbeit aufbauen wollen, sondern der bewährten Arbeit eine neue, besser organisierte Struktur geben wollen.

Warum ist dieser Schritt notwendig? Das hat vor allem zwei Gründe:
1. Die administrative Ebene: Das größere Finanzvolumen und die verschiedenen Einnahmequellen für die wachsende Anzahl an Einzelprojekten innerhalb der Check-In-Arbeit lassen sich kaum noch „nebenbei“ bewältigen. Hier braucht es eine eigene Administrations- und Abrechnungsstelle (hört sich größer an, als es am Ende sein wird). Die finanzielle und strukturelle Hintergrundarbeit im Kinderprojekt soll zukünftig noch näher am Check-In angegliedert sein. Dafür ist eine eigene Rechtspersönlichkeit nötig. Die damit verbundenen Tätigkeiten werden wahrscheinlich von fachlich geschulten Honorarkräften ausgeführt werden.
2. Die eigene Rechtsform wird die Akquise von Spendengeldern und Fördermitteln deutlich erleichtern, da somit ein direkter Ansprechpartner für zielgerichtete Zuwendungen genannt werden kann.
Dafür wurden – unter fachlicher Beratung – alle notwendigen Ordnungen erarbeitet. Diese können gerne von euch eingesehen werden. Wir können euch versichern, dass das Check-In auch weiterhin eine diakonische Arbeit der Gemeinde und damit in enger Verbindung zur ihr bleiben wird.

Für alle Interessierten bieten wir am 19. Mai, von 18.00 bis 19.30 Uhr eine Info-Abend zum Thema „Gründung Check-In“ an. Dort können die wichtigsten Regelungen erklärt und die daraus resultierenden Veränderungen erläutert werden. Gerne können auch eigene Fragen eingebracht werden. Das Info-Treffen findet als Telefonkonferenz statt. Die Einwahldaten für unseren „Konferenzraum“ lauten:
Einwahl-Rufnummern (eine auswählen):  0211 - 49 111 11 oder 0211 - 38 78 1000 oder 0211 - 38 788 788; Konferenznummer: 57798#; Konferenz-PIN: 41017

Sollten mehrere Personen gerne an einem solchen Treffen teilnehmen wollen, aber zu dem Termin nicht können, würden wir noch einen zusätzlichen Termin anbieten. Meldet euch dazu gerne bei mir (030-5350659, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).


Oekt Motto

Der 3. Ökumenische Kirchentag wird in diesem Jahr konzentrierter, dezentraler und digitaler. Unter dem Motto "Schaut hin" werden vom 13. bis 16. Mai rund 80 digitale Veranstaltungen aus Frankfurt am Main gesendet. Begleitet von Aktionen und Gottesdiensten in ganz Deutschland ergeben sich dadurch vielfältige Themen und Formen von Begegnung.

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Neben verschiedenen Bibelarbeiten, Gebetstreffen und Podiumsdiskussionen an allen Veranstaltungstagen gibt es zum Beispiel am Samstag von 9:00 bis 10:00 Uhr die Live-Übertragung „Einheit in Vielfalt“ mit dem Schwerpunkt Ökumene, an der verschiedene Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und auch aus dem Baptismus mitwirken.
Ebenfalls im Zusammenhang mit dem Ökumenischen Kirchentag und unter baptistischer Mitwirkung findet die digitale Aktion "SCHAUT MA(H)L. Frauenstimmen zum ÖKT“ des Christinnenrates statt. Dabei geht es um die Frage nach einer konfessionsverbindenden Abendmahlsgemeinschaft. In der Zeit vom 8. bis 16. Mai wird täglich ein neuer Impuls auf Facebook und Instagram unter dem Hashtag #schautmahl zu finden sein. Autorinnen unterschiedlicher Konfessionen bringen aus verschiedenen Blickwinkeln Gedanken rund um das Thema der Mahlgemeinschaft ein und laden dazu ein, sich zu beteiligen. HIER geht’s zur Anmeldung. Und HIER zum Programm.


Gemeinsam Gebet

„Hoffnung statt Angst, Sich-Verstehen statt Zersplitterung: nie war die Bitte um den guten Geist Gottes aktueller als jetzt.“, so heißt es in einer deutschlandweiten Einladung zum gemeinsamen Gebet vor Pfingsten. Menschen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum sind eingeladen, sich am 19. Mai, um 19 Uhr als Kirche, Familie oder Gruppe entsprechend geltender Corona-Vorgaben per Zoom zu treffen und als „1000 Orte des Gebets eine Einheit“ zu bilden. Die Veranstaltung wird auch bei YouTube und Bibel.TV übertragen. Weitere Infos zu dieser Aktion findet ihr HIER.
Natürlich ließe sich das Gebet auch ohne Zoom umsetzen. Wie wäre es, wenn sich an diesem Tag zu dieser Zeit viele aus der Gemeinde für ein paar Minuten Zeit nehmen, um für unsere Taufkandidatin Janet F.  und für uns alle um Gottes guten Geist zu bitten?


ebm international

Seit Wochen verschärft sich die Corona-Lage in Indien. Das hören wir beinahe täglich aus den Nachrichten. Die baptistische Missionsgesellschaft EBM INTERNATIONAL arbeitet auch dort mit lokalen Partnern zusammen. Sie berichtet aktuell folgendes: Dr. Mathangi Santosh Kumar (Bild) arbeitet als Arzt im Christian Medical Center in Ludhiana in Indien. Dieses Krankenhaus wird von EBM INTERNATIONAL unterstützt. Bereits im November 2020 hatte Dr. Santosh berichtet, dass in seinem Krankenhaus 150 Menschen wegen Corona behandelt werden. Doch die zweite Welle in Indien ist viel heftiger.

EBM Arzt Indien

In seiner Geschichte vom Missionsfeld berichtet Matthias Dichristin, Leiter der Bereiche Promotion und Fundraising von EBM INTERNATIONAL: „Dr. Santoshs eigentliche Arbeit sind hochkomplizierte Operationen. Doch unter der Wucht der Corona-Welle ist alles anders. In diesen Tagen berichtet er, dass alle Operationen und Behandlungen eingestellt werden mussten. Wegen Corona stehen die Menschen Schlange. Manche sterben vor der Klinik im Auto oder auf der Straße.“ Und Dr. Judson Pothuraju, Regionalrepräsentant von EBM INTERNATIONAL in Indien, schreibt: „Diese zweite Welle ist kräftig. Die Menschen haben Angst. Nicht nur vor einer Infektion, sondern weil so ein großer Mangel herrscht. Zu wenig Sauerstoff und zu wenig Betten. Zu wenig Medikamente und Impfungen. Ich hätte nie eine solch dramatische Situation erwartet.“ Den ganzen Artikel findet ihr HIER.

Die EBM bittet um Gebet für Dr. Santosh, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Christian Medical Center in Ludhiana und alle Projektpartner in Indien. Ebenso sind Spenden für die Corona-Hilfe in Indien gerne gesehen. Die Werte von EBM sind übrigens folgende: gleichberechtigt, gemeindenah, ganzheitlich, nachhaltig, partnerschaftlich.


Zum Abschluss noch was Leichtes? Gerne doch:

Wie viele Christen braucht es

Wie viele Christen braucht es, um eine Glühlampe zu wechseln?

Charismatiker: Nur einer. Die Hände sind schon gehoben.

Pfingstler: Zehn. Einer wechselt die Glühlampe, und neun beten gegen den Geist der Dunkelheit.

Reformierte: Keinen. Lichter gehen an und aus nach vorherbestimmten Zeiten.

Römisch-Katholische: Keinen. Nur Kerzen.

Baptisten: Mindestens 15. Einer wechselt die Glühlampe, und drei Arbeitskreise, um den Wechsel zu genehmigen und zu entscheiden, wer den Kartoffelsalat und die Würstchen mitbringt.

Methodisten: Unbestimmt viele. Egal ob dein Licht hell, gedämpft oder komplett aus ist, du bist geliebt. Du kannst eine Glühlampe oder ein Glühwürmchen sein. Ein überregionaler Lichtergottesdienst ist für nächsten Sonntag geplant. Bring das Glüh… deiner Wahl und einmal Geschirr mit.

Mormonen: Sechs. Fünf Ehefrauen wechseln die Glühlampe während der Ehemann der Kirchenlichtrichtlinien überprüft.

Lutheraner: Keiner. Lutheraner glauben nicht an Wechsel.

Amish People: Was ist eine Glühlampe?


Und nicht vergessen:

Gott ist stärker. Gott ist da. Für uns.

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Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

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