Frische Mitteilungen - der Gemeinde-Newsletter

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Ein herzliches Willkommen zu einer ganzen Fülle an neuen Frischen Mitteilungen aus unserer Gemeinde und darüber hinaus. Natürlich können wir – aus den bekannten Gründen – auch weiterhin vieles nicht durchführen, was wir sonst so kennen. Und eine verlässliche Planung ist aus denselben Gründen ebenso kaum möglich. Doch wir wollen zuversichtlich bleiben. Diese Zeit erinnert mich an den Predigttitel eines von mir geschätzten amerikanischen Predigers. Die Predigt heißt: This is Not the Time to Lose your Head. Zu Deutsch: Es ist jetzt nicht die Zeit, den Kopf zu verlieren. Vieles von dem, was Gott uns zugedacht hat, ist nicht vorher sichtbar. Und Gott hat auch nicht versprochen, dass unsere Gefühle immer mit dem übereinstimmen, womit er uns segnet. Achten wir also auf das, was wir glauben und womit wir unsere Gedanken füllen. Denn: jetzt ist nicht die Zeit, den Kopf zu verlieren. Der Prediger heißt übrigens T.D. Jakes und, wen es interessiert, HIER lässt sich die Predigt (in englischer Sprache) anschauen.


Gottesdienst

Mich erreichten einige Fragen aus der Gemeinde, wie denn manche Gemeindeveranstaltungen in 2021 angedacht sind. Hier nun ein paar Zwischenstände der derzeitigen Planungen:

Ich hoffe sehr, dass wir so bald wie möglich wieder Präsenz-Gottesdienste feiern können. Noch in diesem Monat beraten wir in der Gemeindeleitung darüber. Wir hatten mit Beginn des Lockdowns beschlossen, auf Gottesdienste vor Ort zu verzichten und nur Online-Übertragungen anzubieten, um unseren Teil zur Eindämmung des Virus beizutragen. Diesen Beschluss haben wir im Januar noch einmal verlängert bis auf Ende Februar. Wie sehr ich mich auch darüber freue, dass die YouTube-Gottesdienste gut angenommen werden (HIER noch einmal der Link zu unserem Kanal), so gewöhnt man sich doch nur sehr schwer daran, anstelle von vielen Gesichtern nur in eine Kamera zu sprechen.

Predigt 2

Die Jahresmitgliederversammlung, die normalerweise Ende Februar/ Anfang März stattfindet, werden wir auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr verschieben, möglicherweise auf den Mai 2021. In diesem Jahr wird es auch Wahlen bei uns geben: zur Wahl stehen zwei Ältestenmandate sowie die Position des Kassenverwalters und seines Stellvertreters. Derzeit prüfen wir die Durchführbarkeit von Briefwahlen, um es allen Mitgliedern zu ermöglichen, an der Wahl teilzunehmen.


LaibSeele

Für die meisten unserer diakonischen und gruppenbezogenen Gemeindeangebote lässt sich noch nicht sagen, wann sie wieder durchführbar sind. Aber manche diakonischen Aktivitäten laufen – wenn auch mit großen Einschränkungen – weiter: die Lebensmittelausgabestelle Laib & Seele in Schöneweide (ein ökumenisch verantwortetes Projekt zur Unterstützung von Menschen mit geringem Einkommen) hat es geschafft, während des ganzen letzten Jahres und auch weiterhin zu öffnen und die dringend benötigten Lebensmittel weiterzugeben.

Suchtselbsthilfegruppe

Der Leiter der Suchtselbsthilfegruppe „Die Unabhängigen“, Robert Trettin, kann derzeit nicht mit der Gruppe in unseren Räumen zusammenkommen. Er bietet aber eine Telefonsprechstunde zu den Themen Sucht, Hartz VI, Grundsicherung, Schulden etc. an. Robert Trettin beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit diesen Themen und hat in diesem Zusammenhang schon mehrere Vereine gegründet. Außerdem ist er stellvertretender Sprecher der Nationalen Armutskonferenz. Wer also zu den oben genannten Themen ein Gespräch sucht, kann sich gerne dienstags oder donnerstags von 16 bis 19 Uhr bei ihm melden (Tel.nr.: 030-67801778).


Check In YouTube

Auch das Check-In, unser Kindersozialprojekt, läuft weiter. Zwar ist hier derzeit ein offenes Angebot leider nicht möglich, aber mit kreativen Ideen versuchen die Mitarbeitenden mit den Kindern in Kontakt zu bleiben und ihnen verlässliche Ansprechpartner in dieser auch für sie schwierigen Zeit zu sein. In einem Neujahrsgruß, der zu einem ganzen Heftchen geworden ist, blickt das Check-In mit Dankbarkeit auf das schwierige Jahr 2020 zurück. HIER könnt ihr es nachlesen.

Check In Neujahr

In diesem Jahr arbeitet das Check-In-Team verstärkt über die sozialen Netzwerke, um die Kinder zu erreichen. So ist Check-In jetzt über WhatsApp (01520 3684279), Instagram (checkin-berlin) und YouTube (Check In Schöneweide) zu erreichen und zu sehen. Schaut doch mal auf ihrem YouTube-Kanal vorbei, seht euch die Videos an und verteilt „Daumen hoch“s. Das hilft, damit der Kanal bekannter wird. Bei Über-den-Zaun-Gesprächen in der Deulstraße geben Mitarbeitende den Kindern Bastelmaterial, Preise oder einfach ein paar aufmunternde Worte mit.

Check In YouTube 2

Im letzten Jahr hat sich außerdem eine neue Kooperation zwischen dem Check-In und der Schöneweider Kindereinrichtung „Kinderküche“ angebahnt. Die „Kinderküche“ ist ein Projekt des Familienschutzwerk e.V. mit Sitz in Hamburg. Mit Räumen in der Edisonstraße ist die „Kinderküche“ in unmittelbarer Nachbarschaft zum Check-In, weshalb viele der Kinder vor Ort beide Einrichtungen kennen und besucht haben. So kam es zu der Idee, an einigen Stellen zusammenzuarbeiten, um die Kräfte zu bündeln und anstelle von Konkurrenzangeboten, gemeinsam für die Kinder da zu sein. Daraus ist das Projekt „Check-In Kinderküche“ entstanden. Das bedeutet in der Praxis, dass eine Mitarbeiterin der Kinderküche derzeit regelmäßig im Check-In mitarbeitet und die Räume der Kinderküche zur Verfügung stehen, um auch dort Angebote zu machen. Administrativ und rechtlich sind beide Einrichtungen weiterhin eigenständig.
Ihr merkt also, vieles im Check-In befindet sich gerade im Umbruch und stellt sich neu auf, personell, inhaltlich und organisatorisch. Ein großer administrativer Umbruch wird in naher Zukunft noch kommen: das Check-In will rechtlich eigenständig werden. Die Planungen laufen dazu gerade auf Hochtouren: unter externer fachlicher Beratung werden Ordnungen geschrieben und in vielen Gesprächen werden Zuständigkeiten und Befugnisse verhandelt. Angestrebt wird, dass aus dem Projekt Check-In das „Check-In“ Sozialprojekt für Kinder gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt) wird. Bei allen organisatorischen Veränderungen, die dieser Schritt bringen wird, bleibt eines doch gleich: es bleibt ein Gemeindeprojekt, dessen inhaltliche Arbeit in gleicher Richtung fortgesetzt wird. In einer Mitgliederversammlung werden wir darüber mehr berichten. Und letztlich sind es dann die Gemeindemitglieder, die über diese Pläne abstimmen werden.


Video Technik

Noch mal zurück zur Gemeinde: Gerade in diesen Tagen formieren wir eine Arbeitsgruppe Technik, welche sich mit neuen technischen Lösungen zur Video- und Bildübertragung unserer Gottesdienste beschäftigen soll. Da wir vorhaben, auch längerfristig Gottesdienste online anzubieten, wollen wir daran arbeiten, dass aus dem eher provisorischen Technikaufbau eine festinstallierte und qualitativ verbesserte Version wird. Auch darüber werden die Mitglieder durch ihr Votum befinden müssen. Denn, wie sich jeder denken kann, kostet so ein Vorhaben Geld. Während wir an manchen Stellen als Gemeinde gerade Geld sparen – wie bei den Heizkosten –, stehen in absehbarer Zeit so manche Ausgaben an – wie eine grundlegende Überprüfung der Heizungsanlage und die Erneuerung des Fußbodens. Deshalb wird gerade eine Prioritätenliste für Reparaturen und Erneuerungen vorbereitet, über die dann auch wieder die Mitgliederversammlung abstimmen wird.
Ihr seht also: Auch wenn manches im Verborgenen geschieht, die grundlegenden Entscheidungen werden doch ganz basisdemokratisch bei uns getroffen.


Gemeinschaft

Natürlich ist es so, dass auch in der Gemeinde vieles „im Verborgenen“ passiert. Wer will schon über alles von allen informiert sein? Wer kann sowas leisten? Und wie gut wäre sowas überhaupt? Dennoch ist das A und O für ein gelingendes Miteinander eine gute Kommunikation. Das ist ja auch sonst im Leben und Miteinander so. Und gerade die christliche Gemeinde lebt vom Miteinander, von der Gemeinschaft der Gläubigen. Und, wenn ich das so sagen darf, glaube ich, dass gerade hier die Baptistengemeinde Oberschöneweide eine große Stärke hat: In der Gemeinschaft, den engen Beziehungen, der Herzlichkeit untereinander und der Offenheit zu anderen.

Dennoch gelingt gute Kommunikation nicht immer und mit jedem. Auch das möchte ich nicht unterschlagen. Ich habe diesen Newsletter vor gut eineinhalb Jahren gestartet, um die Kommunikation ein klein wenig zu verbessern. Ich hoffe, das ist mir bisher gelungen. Zumindest haben die Frischen Mitteilungen mittlerweile 58 Abonnenten gefunden und ihr dürft sie gerne auch noch weiterempfehlen. Übrigens denken wir beim informativen Miteinander auch an unsere „analogen Geschwister“, von denen derzeit 27 Personen regelmäßig den Gemeindebrief und den ausgedruckten Newsletter per Post zugeschickt bekommen. Und wenn wir schon bei konkreten Zahlen sind: unser YouTube-Kanal zählt aktuell 43 Abonnenten und unsere Gottesdienste werden von weitaus mehr Personen gesehen (über 100) als in „normalen“ Zeiten sie besucht haben. All das ist ein Grund zur Dankbarkeit und macht mir Mut, dass es uns auch in dieser Zeit gelingen kann, miteinander in Verbindung zu bleiben.
Sollte es einmal doch irgendwo haken mit der Kommunikation und dem gelingenden Miteinander, dann meldet euch gerne, zum Beispiel unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder ruft einfach durch.


Kloster

Manche Sätze können Jahrhunderte alt sein und mit einem Mal, in einer ganz eigenen Situation wie – sagen wir mal ganz spontan – einem Corona-Lockdown, in dem alle Gemeinschaft stark reduziert ist, eine ganz eigene Wirkung entfalten. Ich meine einen Ausspruch von dem Abt und Kirchenlehrer Bernhard von Clairvaux (1090-1153). Er schrieb vor rund 900 Jahren folgendes:
„Gönne dich dir selbst. Ich sage nicht: Tu das immer, ich sage nicht: Tu das oft, aber ich sage: Tu es immer wieder einmal. Sei wie für alle anderen auch für dich selbst da, oder jedenfalls sei es nach allen anderen.“

Vielleicht gelingt es uns, neben dem Blick zu anderen, auch so auf diese aktuelle Zeit zu sehen: Es ist eine Zeit, um für sich selbst da zu sein.


Und wo uns das nicht gelingen sollte, nicht vergessen:

Gott ist stärker. Gott ist da. Für uns.

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