Frische Mitteilungen - der Gemeinde-Newsletter

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Herzlich Willkommen zur 20. Ausgabe der „Frischen Mitteilungen“. Jubiläum. Jippy! Die erste Ausgabe erschien am 20. August 2019 mit dem Ziel, ein ansprechendes Angebot für alle zu schaffen, die gerne bei Glaubens- und Gemeindethemen auf dem Laufenden bleiben und aktuelle Informationen direkt auf den eigenen Bildschirm bekommen wollen. In der Zwischenzeit ist viel passiert und wir leben unter ganz anderen Voraussetzungen. Hier mal ein Bild aus dem ersten Newsletter, vom August 2019, um zu verdeutlichen, was ich meine:

Einschulungsgottesdienst 1.1

Hallo? Wo bleibt der Mindestabstand? Das Bild ist noch nicht mal ein Jahr alt und scheint doch aus einer völlig anderen Zeit zu stammen.
Das Ziel der Frischen Mitteilungen bleibt immer noch das Gleiche: Gemeinde und Glauben sollen dadurch nah und kommunikativ bleiben. Ein Newsletter allein reicht dafür nicht, aber helfen kann er schon. Derzeit und noch bis Ende des Monats sogar jede Woche. Gerne kannst du Hinweise, Anregungen und konstruktive Kritik zum Newsletter loswerden. Schreibe dafür an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Chor

Wir haben es schon als Vorsichtsmaßnahme nicht getan. Jetzt ist es auch offiziell untersagt: In Berlin darf nicht mehr gesungen werden. Jedenfalls nicht in Gottesdiensten. Das schreibt die neue Verordnung des Senats von Berlin zur Eindämmung des Coronavirus vor. Darüber informiert auch der Landesverband Berlin-Brandenburg vom Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland (BEFG), zu dem wir als Gemeinde gehören. Und der Landesverband hat noch einmal beim Berliner Senat nachgehakt, was das denn genau heißen soll. Wirklich überhaupt kein Gesang mehr? Die Antwort der Senatskanzlei lautet: „Solistinnen und Solisten dürfen singen, ebenso eine kleine Anzahl an Singenden (kein Chor), die mehrere Stimmlagen abdecken. Es sind zudem alle Instrumente außer Blasinstrumente erlaubt.“ Das ganze Schreiben vom Landesverband findest du HIER.


Gottesdienstbanner 700

Wir feiern an diesem Sonntag unseren 4. Gottesdienst seit der Wiedereröffnung im Gemeindehaus. Und nun können wir auch wieder einen Kindergottesdienst anbieten. Das ist ein Angebot für Kinder zwischen 5 und 10 Jahren und findet parallel zum Hauptgottesdienst statt. Um die erforderlichen Hygieneregeln angemessen einhalten zu können, wird das Kinderprogramm draußen stattfinden, was auch bedeutet, dass es bei schlechtem Wetter leider ausfällt. So beten wir um Sonnenschein für die nächsten Sonntage und freuen uns drauf, wenn auch die Kleinsten unserer Gemeinde wieder dabei sind. Gäste mit Kindern sind ebenso herzlich willkommen!


Offener Gemeindegarten 750

Auf gutes Wetter sind wir auch bei unserem neuen Gemeinschaftsangebot angewiesen: Zeit für Begegnung im offenen Gemeindegarten. Jeden Dienstag von 15.00 bis 17.30 Uhr. Für jeden, der die Begegnung sucht, mal wieder andere Leute sehen will und über Gott und die Welt ins Gespräch kommen möchte. Du bist willkommen! (Im Garten auch ohne Mund-Nase-Schutz bei entsprechendem Mindestabstand.)


Täuferbewegung

Als Baptistengemeinde kommen wir kirchengeschichtlich aus der Tradition der Täuferbewegung, die im Mittelalter aufkam. Im Jahr 2025 begehen wir das Jubiläum 500 Jahre Täuferbewegung. Unter dem Titel „Gewagt! 500 Jahre Täuferbewegung 1525 – 2025“ hat sich ein Verein gegründet, der in den nächsten fünf Jahren mit verschiedenen Schwerpunkten an die Motive und Werte der Täuferbewegung erinnern und dazu aufrufen will, über die Bedeutung des Christsein unter täuferischen Vorzeichen nachzudenken.

Und was haben die täuferischen Bewegungen gewagt? Dazu schreibt Andrea Strübind, Mitglied in der Gesellschaft für Freikirchliche Theologie und im Historischen Beirat des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland: „Sie nahmen die Kirche in die eigene Hand. Mit großem Selbstbewusstsein bildeten Laien – Männer und Frauen als Schwestern und Brüder – zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlichen Kontexten eigenständige Gemeinden, in denen sie gemeinsam die Bibel lasen, das Abendmahl miteinander feierten und die Gläubigentaufe praktizierten. Ihre Grundlage war das reformatorische Prinzip des „Priestertum aller Gläubigen“, das sie konsequent umzusetzen versuchten. Damit stellten sie das traditionelle Kirchwesen in Frage, ja letztlich auf den Kopf oder wie sie es verstanden: auf die Füße.“ Das Thema für dieses Jahr heißt übrigens „gewagt. mündig glauben“ und HIER gibt es nähere Informationen dazu.


Taufe Handreichung

Zum Thema „Taufe“ hat das Kollegium der Theologischen Hochschule Elstal den fünften Band der Edition BEFG verfasst, der gerade erschienen ist. Das ist eine Handreichung für die Gemeindepraxis, in der es neben Grundzügen baptistischer Tauftheologie hauptsächlich um die Praxis der Taufe in Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden. Wer Interesse an der Handreichung hat, kann sich gerne bei mir melden. Ab 5 bestellten Exemplaren beträgt der Stückpreis 0,70 €.

Und noch ein ganz praktischer Hinweis zur Taufe: So es die äußeren Bedingungen zulassen, wollen wir noch in diesem Jahr bei uns in der Baptistengemeinde Berlin-Oberschöneweide eine Taufe durchführen. Wer selbst den Gedanken hegt, sich taufen zu lassen, kann sich ebenso gerne an mich wenden, über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Im Gespräch

An dieser Stelle noch eine Empfehlung, die nicht direkt mit Gemeinde und Glauben zu tun hat. Der Sozialmediziner Gerard Trabert ist kein Christ und hat sich doch einem christlichen Leitbild verschrieben: sich um die Armen und an den Rand Gedrängten zu kümmern. In der Sendung „Im Gespräch“ vom Deutschlandfunk Kultur erzählt er von seinen Erfahrungen als Armenarzt und Straßen-Doc, wie ihn die Leute nennen, unter wohnungslosen Menschen in Mainz. Ein beeindruckendes Gespräch mit Geschichten, die betroffen machen, aber auch Mut geben, dass Veränderung durchaus möglich ist, wenn man den Menschen würdevoll begegnet. Gerard Trabert sagt: „Es ist unheimlich wichtig, den Menschen zu vermitteln: sie sind uns wertvoll. Darüber, über diese Kontinuität, über diese respektvollen und würdevollen Kontakte den Menschen auch wieder ein Selbstwertgefühl zurückzugeben, sich selbst entwickeln zu lassen.“ Trabert nennt dafür ein Wort, das in mir noch nachklingt. Dieses Wort gibt es eigentlich nur in den skandinavischen Sprachen, im Deutschen lässt es sich übersetzen mit: Gleichwürdigkeit. Das meint, dem anderen die gleiche Würde zuzugestehen, die man für sich selbst auch in Anspruch nimmt. Das ganze Gespräch lässt sich HIER nachhören oder überall da, wo es Podcasts gibt.


Und zum Schluss, nicht vergessen:

Gott ist stärker. Gott ist da. Für uns.

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Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

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